Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Kariologiker » 11. Sep 2010, 14:03

Warum kann ich meine eigenen Beiträge nicht löschen? Mir scheint dieses Portal, aus lauter Vorsicht, noch autokratischer als der BookRix-Murks.

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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Crimson » 11. Sep 2010, 20:15

In den meisten Foren ist es so, dass normale User Threads und einzelne Beiträge nicht wieder löschen können, das übernehmen die Mods. Ich bin ein Mod, also sag mir, was gelöscht oder verschoben werden soll und ich sehe, was ich machen kann.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Kariologiker » 11. Sep 2010, 20:49

Bei allem Respekt, Crimson,

aber so etwas habe ich noch nicht einmal auf BookRix erlebt. Wenn ein Autor seinen Text löschen möchte, muss er das uneingeschränkt dürfen. Ohne Wenn und Aber. Schließlich ist es sein geistiges Eigentum und somit darf niemand anders als der Autor selbst damit machen was er will. Alles andere ist eine Bevormundung, die ich so nie erlebt habe und ich war in einigen Foren. Damit sind dem Missbrauch auch wieder Tür und Tor geöffnet und das stufe ich als untragbar ein.

Ich möchte hier niemals als Bittsteller mich anbiedern müssen und auch nicht betteln einen Moderator anschreiben, mir eine Gefälligkeit zu tun, sondern wenn schon, dann denn schon. Jeder muss ein Maß an Rechten haben und nicht in Abhängigkeit von Moderatoren geraten. Das hatten wir auf BX. Und auch, wenn ich den Moderatoren auf diesem Portal hier mehr intellektuelle Reife zuspreche, so ist das kein Grund dafür, mir meine Rechte an meinen Texten einzuschränken.
Dieser Punkt in der AGB war mich schon sehr fragwürdig. Und aktuell macht er mir das mehr zu schaffen, als das Desinteresse der Mitglieder.

Danke und gute Nacht

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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Crimson » 11. Sep 2010, 22:24

Hm, also ich kann da auch nur aus meiner eigenen Erfahrung widersprechen, denn in keinem der Foren, in denen ich angemeldet bin, habe ich die Möglichkeit, meine Beiträge nach einem gewissen Ablauf an Zeit wieder komplett zu löschen. Das liegt immer im Bestreben, Diskussionen nachvollziehbar zu gestalten.

Das es hier um Texte mit eigenem Copyright geht, erschwert die Sache allerdings, doch die Forenstruktur bezieht sich nur auf die Beiträge. Ob in diesen eine einfache Antwort, ein Kochrezept oder aber eine Kurzgeschichte stehen, ist vollkommen unrelevant für die Mechanik.

Ob es technisch möglich wäre, Usern die uneingeschränkte Möglichkeit zu geben, ihre Beiträge auf unbegrenzte Zeit zu löschen, weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass es zu Missbrauch führen würde, (beispielsweise die bewusste Zerstückelung von Diskussionen), könnte es mir aber generell vorstellen (siehe Bookrix, wo schon das kurze Editierrecht desaströs genutzt wurde). Nichts desto Trotz könnte man jemanden, der dies macht, nach einer Verwarnung schnell entfernen.
Dennoch, ich bin mir nicht sicher ob der technischen Machbarkeit, da muss ein Admin etwas zu sagen.

Die Rechte an den Texten betrifft diese Sache allerdings nicht. Ich hoffe nicht, dass wir hier in die Situation geraten werden, Texte beschneiden zu müssen (allerdings, beispielsweise Jugendfreigabe, etc - Szenarien sind denkbar). Aber die Moderatoren werden immer Rechte haben, Beiträge zu verändern, zu schließen und eben auch zu löschen. Dieses Abhängigkeit wird also immer bleiben.
Bleibt die Frage, ob sich das dennoch mit einem generellen Löschrecht für eigene Inhalte rechtfertigen ließe. Was meinen die anderen dazu?

P.S.: Soll auch kein Angriff sein, ich verstehe dein Problem und auch die Bedenken zu BX-Parallelen. Aber auch dort sehe ich weniger das Problem im Bestehen von Mod-Rechten, sondern von deren krasser Überbeanspruchung.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon börnie » 11. Sep 2010, 23:07

Also, meine Plauderbeiträge im Forum, da ist es mir egal, ob ich die löschen oder nach ner halben Stunde nicht mehr editieren kann. Geht ja um nix Großartiges. Dass ich meine Geschichten nicht direkt hier editieren, sprich umschreiben kann oder löschen, wenn mir danach ist, stört mich eher. Denn dann muss ich warten, bis jemand das für mich macht, dann die Geschichte im erst im Word umschreiben, hier wieder reinbasteln. Ist halt viel umständlicher.
Kann mir aber durchaus vorstellen, dass unsere kleine Site hier ev. schon aus technischen Gründen nicht so viel differenzierte individuelle Gestaltungsmöglichgkeiten bieten kann.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Heffalump » 12. Sep 2010, 02:35

Wie mir scheint, werden hier wieder verschiedene Begriffe durcheinandergeworfen.

Ein Copyright hat hier niemand, schlichtweg deshalb, weil es das Copyright in Deutschland nicht gibt.
Das Urheberrecht hat jeder Autor an seinem Text, es ist auch zu Lebzeiten nicht übertragbar.
Davon klar zu unterscheiden ist das Nutzungsrecht, und dazu heißt es in den Nutzungsbedingungen:
"Mit dem Erstellen eines Beitrags erteilst du dem Betreiber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes und unentgeltliches Recht, deinen Beitrag im Rahmen des Boards zu nutzen."
Das steht genau so auch in den BookRix-AGB und sicher auch in denen anderer Plattformen.

Auch wenn die Eröffnung eines Forenthreads in einem literarischen Text besteht, wird ja doch in Kommentaren darauf geantwortet, die sich auf die eingestellte Version beziehen. Insofern würde die Diskussion verfälscht, wenn man diesen Text dann nachträglich verändert. Da sollte man ihn besser in einer neuen Version noch einmal veröffentlichen, damit die Diskussion nachvollziehbar bleibt.

Die komplette Löschung eines Textbeitrags halte ich nur für vertretbar, wenn man das Thema insgesamt löscht, also einschließlich aller Kommentare, und das sollte tatsächlich der Moderation vorbehalten bleiben, nachdem der Autor oder die Autorin die Gründe für den Wunsch nach einer Löschung benannt hat.

Schließlich hat jeder Autor in Bezug auf seine Arbeit eine gewisse Sorgfaltspflicht, die mit einschließt, dass er sich vorher überlegt, was er in welcher Form veröffentlicht und damit zur allgemeinen Lektüre und Textdiskussion freigibt.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Kariologiker » 12. Sep 2010, 13:58

Ich will meine Texte, nicht mein Geplauder so gehandhabt wissen, wie es in jeden Forum(!) möglich ist. Kein Geplapper von irgendwelchen Unterstellungen, keine Geheimnistuerei und keinen Argwohn gegenüber den blöden I-Net Usern, die angeblich diese Portal bedrohen. Alles Quatsch!

Welche Rechte wer in Deutschland hat ist doch vollkommen nebensächlich. Wenn ich einen Text, den ich geschrieben habe und hier veröffentliche, löschen möchte, dann muss man mir das ohne Wenn und Aber zugestehen. Und da gibt kein Gefasel um irgendwelche Forenethik, sondern hier fängt Missbehagen bei der Akzeptanz zum Mitglied an.

Diese "Hürden", und ich sage es bewusst moderat, sind vorgetäuschtes Misstrauen und das ist ganz ungeschickt. Und besonders alle Verteigungsschriften haben mich eher in der Meinung bestärkt, dass hier keine Literaturarbeit stattfindet, sondern "Hundehalsbänder" verteilt werden. Da passt der Satz gut: Mitgefangen, mit gehangen.

Gehen wir einen Schritt weiter:
Sollte ein Mitglied gesperrt werden, also raus befördert werden, welche Möglichkeiten hat er denn dann, auf seine Texte zuzugreifen? Ich male einfach mal den Teufel an die Wand und möchte dezent bemerken, dass dieses Portal nachgebessert werden muss. Nicht in der Grafik, nicht durch ISSUU, sondern in Bezug auf die Bedürfnisse des Users, und nicht auf die Bedürfnisse der Betreiber. (Denn danach sieht es hier aus.)

Dieses unsägliche Implizieren, es könnte hier genauso wie auf BookRix enden, ist schon eine Zumutung. Wen wollt Ihr denn hier haben? Speichellecker? Nein danke, das ist nicht mein Ding. Und jeder von Euch weiß, dass ich recht kritisch sein kann und will, denn sonst bringt mir dieses Portal nichts. Jedoch weiß auch jeder von Euch, dass ich zu meinem Wort stehe und mich niemals der Unsitte bediene, aus taktischen Gründen meine Aussage nachträglich zu verfälschen. Dass diese Meinung gegenüber den "einfachen" Forenmitgliedern vorherrscht beweist die Tatsache, dass eine Editierfunktion nur zeitlich begrenzt ist. Was ein Quatsch! Das ist wahrlich kein Grundlage, dem neuen Mitglied sein Vertrauen auszusprechen. Erfahrungen hin, Erfahrungen her, doch mit den Bewerbungspräliminarien ist doch eine Hürde eingebaut, die niemand so leicht knacken kann. Was wollt Ihr denn noch?

Ich beantrage, dass die Unterscheidung zwischen Teammitgliedern und Foren"volk" abgeschafft wird.
Weiter beantrage ich, dass jeder über seine Textwerke selbst verfügen dürfen muss. (Nicht eingschlossen sind das Geplauder und die Diskussionsbeiträge.)
Hinzu beantrage ich, dass eine klare Aussage dazu bestehen muss, was passiert, wenn ein Mitglied freiwllig oder unfreiwillig das Forum verlässt.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Crimson » 12. Sep 2010, 14:52

Weiter beantrage ich, dass jeder über seine Textwerke selbst verfügen dürfen muss. (Nicht eingschlossen sind das Geplauder und die Diskussionsbeiträge.)


Es geht doch nur darum, das es rein technisch keinen Unterschied zwischen Textwerken und Diskussionsbeiträgen gibt, solange diese hier im Forum als Beitrag gepostet werden. Deshalb, es ist eine Frage der technischen Machbarkeit.

Aber generell, von mir aus kann auch jedes normale Mitglied eine ewige Editionszeit für seine Beiträge haben, wenn das einzustellen ist. Ich sehe das Problem mit den Texten ja auch. Ich glaube auch nicht, dass das irgendwer missbrauchen wird. Und wenn doch, dann wird diese Person halt scharf beobachtet, und bei wiederholtem Missbrauch gelöscht.
Also, ist es technisch möglich, einem normalen User zeitlich unbegrenzte Modrechte zu geben?
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Kariologiker » 12. Sep 2010, 15:46

Sorry, Crimson,

aber dieses Problem ist auf allen Foren, die ich kennen lernen durfte nicht ein enziges Mal ein Problem gewesen.

Crimson hat geschrieben:Es geht doch nur darum, das es rein technisch keinen Unterschied zwischen Textwerken und Diskussionsbeiträgen gibt, solange diese hier im Forum als Beitrag gepostet werden. Deshalb, es ist eine Frage der technischen Machbarkeit.


Wenn ich eine Veröffentlichung eines Text von mir löschen wollte, dann habe ich den Löschknopf gedrückt, der mir nur bei meinen Textbeiträgen zur Verfügung stand. (Auch wenn die Diskussion dazu dann im freien Raum stand - die kann man als Administrator dann ja löschen)
Wenn das auf diesem Forum ein technischen Problem ist, würde es mich schon sehr wundern. Sind doch diese Programme für Internetforen alle nahezu gleich gestrickt.

Ich will auch keine Unruhe stiften. Doch wenn der Zeitpunkt kommt, an dem eine krtische Situation sich einstellen könnte, dann wird es zu einem großen Problem werden. Gut, wenn man dann eine Lösung hat, die einfach ist.

Selbst der AGB Punkt, als Betreiber mit den Beiträgen des Users machen zu dürfen, was der Betreiber für richtig hält, ist rechtlich kaum haltbar, sondern eher eine Zumutung und Nötigung. Ich empfinde es als groben Unfug und als Missachtung meiner Würde und Rechte als Autor. Dabei geht es mir nicht um die Nöte des Betreibers, sondern um Vertrauensbildung beim User. Und selbst wenn es so in den AGB von BookRix steht, so ist es doch erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit dieses Format in der lage ist, dem Autor uneingeschränkt alle Rechte an den eigenen Texten einzuräumen. Dort lösche ich was ich will und wann ich will. Die Kommentare dazu werden auf BX dann auch gelöscht, was eigentlich ganz logisch ist ... und?

Das muss dringend ausgebessert werden.

Ich werde mich allerdings von nun ab zurückhalten und solange keine neuen Beiträge einstellen, solange mir diese stringente AGB gebietet aus Vorsicht lieber nichts einzustellen. Ich sehe es nämlich ganz und gar nicht ein, mich für jeden Quark an einen Moderator zu wenden. Das habe ich zuletzt im Kindergarten machen müssen ... nach dem Pinkeln (im Stehen) musste man mir die Hose zumachen und pinkeln durfte ich auch nur, wenn die "Boxengasse" frei war.
Folge ich nämlich der Logik dieses hart umgesetzten Damoklesschwertes in der AGB, dann muss ich doch davon ausgehen, dass der Verfasser dieser AGB sich selbst eines Umgangs bedient, der allein dafür verantwortlich ist, dass diese AGB so klingt, als ob nur Betrüger und Halunken dieses Board nutzen.
Da ich das nicht tue und selbst eine sehr viel offenere Umgangsweise pflege, sehe ich der Zukunft noch optimistisch entgegen.

Ich hoffe, dass hiermit eine andere fruchtbare Diskussion beginnt, als nur "die faulen Säcke" zur Themensuche aufzurufen.
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Re: Eigene Beiträge löschen - warum nicht?

Beitragvon Lies » 12. Sep 2010, 23:35

Ich hoffe, dass hiermit eine andere fruchtbare Diskussion beginnt, als nur "die faulen Säcke" zur Themensuche aufzurufen.


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Du hast freie Bahn zu schreiben was immer Du möchtest, nutze sie also ohne Seitenhiebe zu verteilen.

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