Meeresleuchten

Meeresleuchten

Beitragvon murkele » 14. Sep 2010, 06:27

"Meeresleuchten" war mein zweiter Außer Konkurrenz-Beitrag zur 18. Wortspielrunde auf BX.
Thema: "Es ist ein kühler, nebliger Januarmorgen, Hand in Hand gehen sie den Strand entlang. In der Ferne ist das Nebelhorn des Leuchtturms zu hören, als ihr Fuß gegen etwas stößt, das halb im Sand eingegraben liegt. Eine Flasche, durch das blinde Glas ist kaum etwas von dem Inhalt zu erkennen, doch der versiegelte Korken weckt die Neugier. Er holt ein Taschenmesser heraus und öffnet die Flasche ..."
Viel Spaß beim Lesen! :)

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Re: Meeresleuchten

Beitragvon Heffalump » 14. Sep 2010, 10:32

Nach den guten, originellen Texten, die ich von Dir schon gelesen habe, frage ich mich ernsthaft, ob wirklich Du das geschrieben hast. Solchen Ozean an Banalität findet man in tausenden Geschichten, die von Freizeitschreiberinnen auf Dutzenden von Portalen veröffentlicht werden. Weder Plot noch Sprache noch Gedanken bieten irgendetwas, was zu loben wäre.
Ich finde, dieser Text ist Deiner nicht würdig.
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Re: Meeresleuchten

Beitragvon Lies » 14. Sep 2010, 18:12

So arg sehe ich das zwar nicht, aber Sonja ist viel zu lange um sich und ihre Dämonen gekreist, es gab themenbezogen eine Wiederholung nach der anderen, das ermüdet den Leser und er möchte die Dame mit einem gezielten Tritt aus dieser beschissenen Ehe befördern.

Übrigens auf Seite 26 muss es heissen ***außer den Kindern***

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Re: Meeresleuchten

Beitragvon Crimson » 16. Okt 2010, 17:44

Jetzt bin ich auch endlich zum lesen gekommen, und tatsächlich, ich glaube, ich teile die Kritik. Das liegt zum einen an der Protagonistin, die wirklich eben zu "typisch" wirkt, eine nachdenkliche, aber zu schüchterne Ehefrau, die lieber keine Ehefrau mehr sein möchte. Ihre "Dämonen" sind wirklich überstrapaziert, sie werden so oft erwähnt, dass man sie irgendwann nicht mehr hören will. Dazu kommt dann noch die Flaschenpost - darüber haben wir ja schonmal gesprochen, es ist ein Motiv, welches leicht zum Klischee werden kann, ich fürchte, hier ist es teilweise so geworden - eben auch wegen der Protagonistin, die erst durch diesen Impuls den Mut bekommt.

Geschrieben ist diese Geschichte wie so oft solide und auch schnell zu lesen. Nur die Motive gefallen auch mir diesmal nicht. Ich wartete ein wenig auf eine Art Wendung am Ende, aber sie kam nicht. Das muss ja auch nicht sein, aber das hier erzählte Ende hatte ich erwartet und es löste nicht besonders viel aus.
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