Labyrinth

Labyrinth

Beitragvon murkele » 20. Apr 2011, 02:23

Et voilà - mein Scriptathlon-Beitrag zum Thema: 'Ich sehe was, was du nicht siehst'

Mein besonderer Dank gilt dir, Sven - deine Geschichte hat ein Glöckchen in meinem Hinterkopf klingeln lassen und mir so die Idee zu dieser Geschichte beschert. :)



Viel Spaß beim Lesen! :)
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Re: Labyrinth

Beitragvon Lies » 23. Apr 2011, 22:54

Den Spass hatte ich dann Claudia und wie.
Prima aufgebaut das Labyrinth, um dann Phase für Phase aufzulösen und zwar glaubhaft aufzulösen.

Ich lasse mich gerne gut unterhalten und das war hier der Fall.

4 Punkte
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Re: Labyrinth

Beitragvon börnie » 24. Apr 2011, 17:28

Ich staune über deine Vielfalt Claudia, ganz neues Genre, ganz neuer Stil, diesmal nicht Mystery, aber doch mysteriös genug, um das gewisse Etwas zu haben: Die Einfälle mit dem gelben Labyrinth und mit der Sehanomalie sind genial und äußerst originell. Auf sowas muss man erstmal kommen. Der schlafende Löwe durfte natürlich auch nicht fehlen, genau, einbauen, was nur irgendwie geht ... ;-)

Sprachlich perfekt, sehr spannender und rätselhafter Plot, interessante Figuren, keine Längen oder Brüche im Textkörper, vor allem die Dialoge sehr reizvoll durch den eingestreuten Jargon, absolut unvorhersehbares Ende.

Für mich die beste Geschichte die ich jemals von dir gelesen habe, aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

:fooli007:
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Re: Labyrinth

Beitragvon Buchhexe » 27. Apr 2011, 09:30

Labyrinth. Ein super spannender Krimi, bis zum Schluß! Die Lösung des Falls, die einzelnen Charaktere, die Hinführug auf die Ereignisse, alles passt zusammen und ergibt eine Geschichte, die ich persönlich am liebsten noch weiter gelesen hätte. Also: Mach ein Buch daraus!
Volle 5 Punkte!
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Re: Labyrinth

Beitragvon Crimson » 27. Apr 2011, 22:04

Eine spannende Krimigeschichte, die diesmal ohne alles Übernatürliche auskommt - es geht hier um eine genetische Anomalie, nicht um sowas wie das zweite Gesicht, oder? :)
Außer kleinere sprachliche Sachen stört mich an dieser Geschichte wenig. Ich kommentiere nach dem Wettbewerb vielleicht nochmal ausführlicher, vorher muss ich erstmal sehen, dass ich heute alle Texte gelesen kriege, sonst wirds für mich ganz eng.
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Re: Labyrinth

Beitragvon Tinka » 28. Apr 2011, 15:45

schon wieder gelb, ausgerechnet gelb ;) war das abgesprochen?

sehr interessante idee. mir ging mal wieder alles zu schnell. da muss ich nach dem lesen erstmal ne runde denken ;) hätte aber gut getan ein bisschen mehr von den personen mitzubekommen, finde ich.

macht es sinn, dass der bruder seinen bruder ermordet, wenn er doch von ihm eh das geld nicht bekommen kann?
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Re: Labyrinth

Beitragvon murkele » 28. Apr 2011, 23:01

Nur ein kurzer Einwurf, ehe ich nach der Abstimmung noch einmal ausführlicher auf die Kommentare eingehe:

Tinka hat geschrieben:schon wieder gelb, ausgerechnet gelb ;) war das abgesprochen?


Nein, war es nicht - aber Svens Geschichte bzw. die von ihm gewählte Farbe hat mich an die Anomalie erinnert, von der ich vor längerer Zeit mal gelesen hatte. Und diese betrifft eben nur die Farbe Gelb. :)
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Re: Labyrinth

Beitragvon Heffalump » 29. Apr 2011, 18:33

Die Geschichte fängt an wie ein guter Krimi, wird aber im weiteren Verlauf immer fadenscheiniger.

Bis zum Ende der ersten Vernehmung Richards und seiner Frau ist noch alles in Ordnung. Aber schon, dass Daniel danach eine wichtige Zeugin (möglicherweise ja sogar Tatverdächtige oder –beteiligte), ganz allein aufsucht, ist vorschriftswidrig und unglaubhaft. Und wie er sich dann verhält, welche Fragen er stellt, dass er sie zwischendurch eine geschlagene Viertelstunde (!!!) in der Küche allein lässt, ohne sich darum zu kümmern, was sie dort treibt – nein, der Mann hat seinen Beruf verfehlt!
Das zeigt sich auch am Abend. Jeder weiß, dass in einer Mordermittlung die ersten 48 Stunden von entscheidender Bedeutung sind. Was macht Daniel als (offenbar) leitender Ermittler? Beteiligt er sich in irgendeiner Weise? Nein, er macht gemütlich Feierabend und trinkt sogar Bier, anstatt sich wenigstens in Bereitschaft zu halten. Nach drei, vier Tagen wäre das vielleicht vertretbar. Aber direkt am ersten Abend? Ich sag’s ja: Beruf verfehlt.
Und dann steht Linda vor der Tür. Warum? Ein Motiv gibt es dafür nicht im geringsten. Aus dem, was sie zu erzählen hat, geht hervor, dass sie nichts Strafbares begangen hat. Sie belastet lediglich Richard. Das hätte sie auch gleich tun können. Oder eine Aussage im Präsidium machen. Oder einen Brief schreiben (wenn sie denn vorhatte, unbehelligt zu verschwinden). Stattdessen geht sie zum Kommissar in die Wohnung, stellt die ziemlich alberne Frage: „Sie sind doch nicht mehr im Dienst, oder?“ (selbstverständlich ist ein Ermittler gegenüber jeder Person, die im Zusammenhang mit einem Mordfall steht, immer im Dienst) und erzählt ihm dann eine Geschichte, die er ihr unbesehen glaubt. So, wie die Lebensumstände von Linda und Claus beschaffen sind, ist es zwar völlig unerklärlich, woher sie die Million gehabt haben sollen, die ja als Wetteinsatz zunächst einmal erforderlich war – aber das fällt dem Herrn Kommissar überhaupt nicht auf.
Und dann die Wettgeschichte: Da baut sich einer so etwas luxuriös Überflüssiges wie ein gelbes Labyrinth in seinen Park, veranstaltet dann eine Wette, bei der er riskiert, eine Million zu verlieren – aber nicht aus Spleen (was man glauben könnte), sondern um die Baukosten wieder hereinzuholen (was man in dem Zusammenhang beim besten Willen nicht glauben kann)? Och nö.
Aber der Herr Kommissar schluckt das alles, unternimmt nichts, um diese (immerhin wichtige) Aussage zu protokollieren, sondern geht lieber mit der Zeugin ins Bett und lässt sie dann entwischen. An seinem Job scheint ihm wirklich nicht viel zu liegen.
Immerhin hat er am nächsten Morgen das Glück, dass Richard ein noch viel größerer Trottel ist als er. Einen Tag zuvor angeblich noch „aalglatt“, ist er nun so dämlich, sich ohne Anwalt vernehmen zu lasssen, und anstatt nur das zuzugeben, was man ihm auch nachweisen kann (die Unterschlagungen in der Firma), platzt er auf das bloße Stichwort „Wette“ gleich mit einem Geständnis heraus. Was für ein Idiot!

Die Grundidee ist eigentlich gut und originell. Aber ich habe den Eindruck, als sei die Autorin in diese Idee so verliebt gewesen, dass sie dem ganzen Drumherum zu wenig Beachtung geschenkt hat. Gerade dieses Drumherum aber ist ausschlaggebend für die Qualität der Geschichte.

Es ist oft zu bemerken, dass Frauen bessere Krimis schreiben können als Männer. Dieser hier ist da leider eine Ausnahme.
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Re: Labyrinth

Beitragvon wollfrau » 29. Apr 2011, 21:26

Ich bin ja kein Krimiexperte. Während des Lesens vor einigen Tagen fand ich alles ganz logisch aufgebaut. Nach Heffalumps Kommentar bin ich ein bisschen unsicher geworden - ob der Logik der Geschichte.
ABER: ich finde die Idee irre - sone Geschichte um eine mir bis dato völlig unbekannte "Krankheit", die so eine Qualität beinhaltet, zu basteln gefällt mir sehr. Unter das BX-Buch hatte ich geschrieben, dass ich nun vermutlich bei allem Gelbem, was ich sehe an deinen Krimi denken muss. Heute kann ich sagen, so isses! Man glaubt garnicht, wieviel Gelbes einem so täglich über den Weg läuft. :-) ... Ich fände Klasse gelbe Gegenstände auf gelbem Grund sehen zu können. Thema auf den Punkt getroffen. Vielen Dank.
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Re: Labyrinth

Beitragvon Fabiana » 29. Apr 2011, 23:54

Svesti 4
Claudia 4
Ich habe soeben erst entdeckt, dass ich nicht kommentiert habe. Tut mir echt leid, war wohl, weil ich sie schon gelesen hatte. Die kleinen Logik-Mängel waren mir auch ein wenig Stolperstein, vor allem, dass die Prot beim Kommissar zuhause aufgetaucht ist. Aber die Idee ist so genial und der Schreibstil hat mich reingezogen, das gleicht es wieder aus.
Lieselore 4
Börni 3
Buchhexe 4
Dennis 5 Punkte


Ich mag dieses 5-Punkte-System nicht. Das nimmt mir die Freude an der Abstimmung. Schade.
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