Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Wer sich vorstellen möchte, kann das hier gerne tun

Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon StefanieMaucher » 30. Apr 2012, 09:52

Hallihallo,

ich dachte mir, wenn ich schon an den hiesigen Schreibspielen teilnehme, dann gebietet es eigentlich auch der Anstand, mich kurz vorzustellen. Aaaaalso:
Meine Name ist Stefanie Maucher. Ich bin 35 Jahre als, lebe in der Nähe von Stuttgart und bin eigentlich ne ganz Nette. Klar gibts da auch andere Ansichten, aber ich bevorzuge es, dieses Bild zu verbreiten. ;)
Meine Präsenz hier verdankt ihr der lieben Lyre, die mich schon bei Neobooks unter ihre Fittiche genommen hat und mich letztlich auch hierher lotste. Beschwerden also bitte immer in diese Richtung! :D
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Nun, ich las schon immer für mein Leben gern, was mich in meiner Kindheit pflegeleicht machte, denn man konnte mich bequem in einem Buch in der Ecke abstellen und hatte die nächsten Stunden Ruhe vor mir.
Darüber hinaus bilde ich mir aber auch ein, ein gar nicht so kleines Schreibtalent zu haben. Dieser Gedanke wurde von meiner Mutter gepflanzt, die noch heute von meiner traurigen, ergreifenden Geschichte über eine Schirmqualle schwärmt, welche ich in der 3. Klasse schrieb. Inzwischen bestätigt sich diese Selbsteinschätzung aber immer mehr. Jüngst belegte ich mir meiner Kurzgeschichte "Ferropolis" den dritten Platz in einem von Droemer Knaur ausgerichteten kleinen Wettbewerb. Im "großen" befinde ich mich aktuell, mit einem humorvollen Sci-Fi-Werk, auf Platz 1 der dortigen Top Ten. Darüber hinaus, weshalb ich leider auch die Veröffentlichung meiner siegreichen Story bei Neobooks dankend ablehnen musste, gelang es mir mittlerweile, einen Lektor so für mich einzunehmen, dass er gerne mit mir arbeiten möchte und meine Kurzgeschichte wird, in etwas längerer Form, beim gerade entstehenden Ebookverlag "dotbooks" erscheinen, der im Juni mit seinem ersten Programm auf dem Markt erscheinen möchte.
Mag erstmal etwas irrwitzig klingen, Droemer Knaur abzusagen, um bei einem Verlag zu unterschreiben, der noch gar nicht völlig "fertig" ist, hat aber ganz simpel den Grund, das mich die Vita des dortigen Lektors und sein reges Interesse für mich als Autorin für die Sache einnahm.
Genremässig bin ich sprunghaft und versuche mich in mehreren Bereichen. Hauptsächlich mag ich es blutig, düster, wahnsinnig und gemein, bin also bei den Thrillern zu finden, aber wie gesagt, that's not all. Meine "Kinder der Monde" sind ähnlich lustig und skurril, wie Pratchetts Scheibenwelt oder Douglas Adams Machwerke. Darüber hinaus arbeite ich an einem Thriller über eine Borderline-Persönlichkeitsgestörte und mein erster, mit Vorsicht zu geniessender Kannibalen-Roman (Franklin Gothic Medium), an den sich bislang leider kein Verlag rantraut, ist bei Amazon erhältlich.
Mehr gibts über meine Schreiberei bisher wirklich nicht zu erzählen.
Was sonst noch von Interesse für euch sein könnte, weiß ich nicht, aber wenn ihr Fragen habt, dann dürft ihr die gerne stellen.

Liebe Grüße, ich wünsche allen, die hier reingucken einen guten Start in die neue Woche.
Steff
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon börnie » 1. Mai 2012, 08:42

Willkommen auf Scriptanova, Steff und danke, dass du dich so ausführlich vorgestellt hast. Es freut mich, dass wir mit dir so eine starke Spielerin dazugewonnen haben :)

Und-ich steh zwar nicht auf Horror und Thriller, dafür aber auf skurille SF. Stell doch mal was ein zum Lesen!
Zuletzt geändert von börnie am 1. Mai 2012, 19:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon Jacob Nomus » 1. Mai 2012, 15:06

@ Steff - Dein Curriculum Vitae hört sich berauschend an, inklusive Thriller und Kannibalen. Von dir könnte mancher Autor ein Stück abbeißen. :)

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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon StefanieMaucher » 1. Mai 2012, 16:08

Lieber Börnie, lieber Jacob,

vielen Dank für die lieben Wilkommensgrüße!
Als wie stark ich mich tatsächlich erweise, muss sich ja erst noch rausstellen. Also wartet mal noch ab, bevor ihr Scheibchen aus mir herausschneidet. ;)
Und was das Berauschende angeht: Womöglich habe ich gerade wirklich das Autoren-Glück, das sich mancher wünscht. Aber ich stehe noch ganz weit vorn in den Startlöchern und hoffe nur, wie andere auch, am Ende auch ein gutes Rennen zu laufen. Und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Was den Kannibalen angeht, Jacob: Er wird sehr kontrovers gesehen. Manche finden ihn ekelhaft, gewaltverherrlichend ... oder schreiben, sie hätten nach Kapitel 4 abgebrochen, weil es ihnen zu intensiv geschrieben wäre. Viele dringen gar nicht bis zu den durchaus humorvollen, skurrilen Teilen des Buches vor, weils ihnen vorher zu arg den Appetit verdirbt, andere finden, man sollte mich wegen diesem Werk strafverfolgen (Amazon Rezi) und dann gibt es da dieses kleine Grüppchen das liest und danach begeistert schreibt: Klasse! Also, Fazit: Geschmacksache! 8-)

@börnie: Da ich noch nicht so genau Bescheid weiß, wie hier wo Texte eingestellt werden, lass ich dir hier einfach den Link zum humorigen Sci-Fi-Werk. Die ersten Kapitel als Livebook, pdf oder epub wirst du finden, wenn du ihm folgst: Die Kinder der Monde
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon börnie » 1. Mai 2012, 19:36

Cool, danke für den Link. Er wird sich bald von mir verfolgt fühlen ;)
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon Jacob Nomus » 1. Mai 2012, 20:51

@ Steff - Interessantes Feedback, das du auf Amazon zu Franklins Kochbucherstellung bekommen hast. :)

Zum Reinschnüffeln, die Hörprobe zu Dirk Radtkes "Vernissage", ein ebenfalls humoriges Horrorstück: http://dirkradtke.com/hoerprobe.html

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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon StefanieMaucher » 1. Mai 2012, 22:09

Vielen Dank für den Link, da werd ich nacher gleich mal reinhören.

Was die Amazon-Rezis betrifft. Ja, die sind klasse. Ich mag auch meine 1-Sterne Rezensenten, denn bei allem Verriss gestehen sie mir doch Humor und Talent zu :D Meine Lieblinge sind folgende Aussagen:

Ich kann nicht erkennen, dass die Autorin eine Distanz zwischen sich und ihrem Text aufbaut.

Aufbewahrung in kleinen Zellen auf Stroh, ohne dass der Protagonist der Geschichte sich Sorgen um Keime macht.

Ja ... das sind meine absoluten Favoriten. :P
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon börnie » 2. Mai 2012, 10:02

Hab schon angefangen mit den Kindern der Monde, ja, genau so was mag ich. Wortspiele wie Thesen, die Stadt der Dichter und Denker (LoL) oder Einfälle wie betrachtete und dann beweinte Eier bei der Befruchtung sind genau nach meinem Geschmack. Auch Albernheiten wie Ugina und Ugterus. Jetzt frag ich mich halt: Wird aus dem Muttersöhnchen noch ein richtig schlimmer Ursugator? :) :) :)

(Übrigens: Nettes Foto! Siehst gar nicht wie ne Kannibalin aus ... :? )
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon StefanieMaucher » 2. Mai 2012, 12:36

:D Freut mich, dass die "Die Kinder..." Spaß machen! Mir auch, ich amüsiere mich beim schreiben köstlichst.
So Einfälle, wie das Beweinen der Eier ... schätze, dafür müssen wir meinem Ex-Mann danken, der mich mit 2 pubertierenden Kindern seit Jahren alleine im Regen stehen lässt. Ohne ihn hätte meine sarkastische Weltsicht unmöglich solche Ausmaße annehmen können! :D

Ein schlimmer Ursugator wird aus dem Muttersöhnchen jedoch nicht. Es gibt bereits ein weiteres Kapitel, in dem er sein Urteil über Iogate, für den Gschmack seines Volkes, viel zu milde ausfallen lässt. Er möchte sie nur auf Lebenszeit in einen hohen Turm einmauern lassen und behauptet, das wäre viel schlimmer, als sie eine Nacht in das Bett des großen Urg zu schicken. Ein anschließender Lynchmob wird ihn aus seiner eigenen Stadt vertreiben, weswegen er sich letztlich auch der Expediton zu den Monden anschließen wird.
Doch wer weiß, vielleicht wird es ihm gelingen, die Monde zurück nach Antiproxima Zwölf zu schicken und damit die Welt vor dem lunaren Wahnsinn zu retten? Vielleicht ... nur eine Vermutung, könnte ihn das am Ende sogar zum alleinigen Regenten der grünen, fluoreszierenden Algenwelt machen. Womöglich sogar mit einer liebenden Uvalina als Königatorin an seiner Seite? Hach, es ist und bleibt spannend! :D
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Re: Vorstellung einer Bananenbluestänzerin

Beitragvon börnie » 2. Mai 2012, 17:48

Terry Pratchett lässt grüßen. Ich kenne fast alle seine Romane. Gut, dass du seine Nachfolge antrittst, denn der Arme hat jetzt eh andere Probleme :-/

Das heißt also, du schreibst noch an der Story ?
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