Uschtrin bietet an

Hier darf alles rein ...

Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon börnie » 13. Okt 2010, 15:53

Ihr werds es nicht glauben, aber ich schreib auch schon fürs Wortspiel, trotz Arbeit- und Theaterstress*
Man gönnt sich ja sonst nix ... 8-)
Hoff, ich werd fertig. Sonntag ist Einstellschluss, oder?

Hatte übrigens letzten Freitag meine erste Sololesung. Das Hauptplatzcafe veranstaltet seit heurigem Früjahr einmal im Monat im Separee Lesungen ansässiger Autoren, von deren Existenz ich bis dato nix wusste. Es gibt offenbar mehr Leute hier, die schreiben, als man denkt, und es ist nett, nach den Lesungen mit den anderen Schreiberlingen in bunt gemischter Runde feucht fröhlich zusammenzusitzen. Wie in den guten alten Ösikaffehauszeiten darf geraucht werden.Und-ich bekomm nen Artikel im hiesigen Kulturmagazin, wo sogar ein Auszug meiner Texte abgredruckt wird. Hach! Ich wähne mich schon am vorläufigen Höhepunkt meiner künstlerischen Karriere :fooli111:
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Chili » 13. Okt 2010, 18:31

Von da aus kann's ja nur

bergauf gehen.
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Lies » 13. Okt 2010, 19:11

Toll Börnie, das freut mich, dass Du die richtige Community gefunden hast.

Die Wiener Literaturriege, von denen ich Dir neulich erzählte, haben auch einen Erfolg zu verbuchen, Elsa Rieger , die beste Romanschreiberin dort, hat ihr erstes Buch herausgebracht, es wird in 2 Wochen auch bei Amazon zu listen sein und Lesungen haben die in Wien ja am laufenden Band.
Vielleicht trefft ihr mal aufeinander.

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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon börnie » 13. Okt 2010, 19:46

Richtige Community? Auf alle Fälle ists schön, dass was vor der Haustür passiert. Literatur ist ja sonst eher ein Stiefkind in unserer Region gewesen, im Gegensatz zur bildenden Kunst. Von daher sind die einmonatigen Lesungen schon fast revolutionär g*

Da trifft sich punkto Publikum alles zwischen 14 und 99, und auch die Vortragenden sind bunt gemischt, was Alter, Genre und Stilrichtung betrifft.

Ich bin übrigens die einzige unter den hiesigen Autorenkollegen, die auch in einer online-community ist(in der ich übrigens auch bleiben möchte!).Das hat für einiges Erstaunen gesorgt,viele kennen das nicht oder hätten gar kein Interesse dran.Um nicht beeinflusst zu werden ... Dann hab ich noch erzählt, dass wir uns auch offen die Meinung über unsere Werke sagen.

Das hab ich bei den Lesungen im Anschluss natürlich auch gemacht. Was noch mehr Erstaunen auslöste. Dann hab ich bekannt, dass ich halt in einem deutschen Forum bin-lach-und das wohl ein bisschen abgefärbt hat.(Ich weiss, ich reit ein bisschen auf dem Unterschied rum, aber er ist tatsächlich da und das fasziniet mich immer wieder)

Dafür ham sie sich getraut, nach meiner Lesung auch ein ehrliches Feedback zu geben.Grrr!*

Na ja, wer austeilt, muss auch einstecken können ... nach ein paar Achterl Wein ham ma uns eh alle wieder lieb ghabt :mrgreen:
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Lies » 14. Okt 2010, 00:27

Was für eine lustige und sicher auch zutreffende Beschreibung des deutschen gegenüber dem österreichischen Litaraturgeschehen.

Aber da ist was dran.

Bei Prolykumania herrscht auch dieser sanfte Ton vor

Aber obwohl ich meine KG's ja nie in den Bearbeitungsraum stelle, lese ich dort zuweilen die Besprechungen und muss dann auch grinsen, da wird niemandem weh getan, obwohl die Besprechungen sehr gründlich sind, der Ton ist für den Texteinsteller absolut tragbar. Er wird niemals demontiert und schon gar nicht beleidigt, wie das bei bookrix üblich war und auch geduldet wurde.

Ich denke aber, es sind nur die Betreiber und drei weitere Mitglieder aus Wien, der Rest bunt zusammengewürfelt, ich mische ja da auch mit.
Aber der Ton färbt echt ab, man ist einfach herzlich zueinander und wer sich da so im Ton vergreift, dass er auffällt, wird dann schon verwarnt und...ausgeschlossen.
Geschieht aber äusserst selten und schon wird wieder gekuschelt.

Es ist einfach so, dass ich mich dort jeden Kommentars zu Lyrik ( die ist überproportiional vertreten) und solchen Texten entziehe, die ausdrücklich mit dem Wunsch eingestellt wurden, rezensiert zu werden.
Mache ich also nicht und bin daher sehr gerne dort, es ist eine kuschelige Dependance.

Den Erstling von Elsa Rieger werde ich mir allerings aus Begeisterung für deren Schreibe zulegen, denn die kann wirklich schreiben.
Da gibt es noch zwei weitere gute Texter, einer aus dem SF Bereich. Da bin ich dann sehr angetan, wenn die was schreiben, es hat meistens Substanz.

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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon börnie » 14. Okt 2010, 07:19

Na, ja vielleicht meldet sich der Rene Kallinger-huhu, Jinx! -ja auch mal hier.Mitglied isser ja schon. Als Verstärkung der Kuschelfraktion.*
Der wohnt ja gar nicht so weit weg von mir. Die Welt ist manchmal klein. ;)

Was mir bei einigen Autoren in unserem ländlich abgelegenen Mikrokosmos halt aufgefallen ist: Die ringen ihre Texte noch so aus sich raus in der Abgeschiedenheit ihrer stillen Kämmerlein und befürchten, Feedback oder auch das Lesen anderer während des Schreibeprozesses würde sie beeinflussen und so ihr Werk verfälschen.

Deswegen käme eine online community für sie nie in Frage. Tja, Künstler! :fooli144:
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Lies » 14. Okt 2010, 08:31

Ach so Börnie, das sind also Künstler Ja dann....


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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Lies » 10. Nov 2010, 20:43

(1) renommiert, für alle:
http://www.uschtrin.de/pr_mdrlitpreis.html
= MDR-Literaturpreis 2011
Prosa-Text (Kurzgeschichte, Short story), unveröffentlicht; einreichen bis
zum 31. Januar 2011; Dotierung: 1. Preis: 5.000 Euro, 2. Preis: 2.000 Euro,
3. Preis: 1.500 Euro

(2)
http://www.uschtrin.de/pr_dm.html
= dm-Autorenpreis
Klassenzimmerstück für junge Menschen ab 10 Jahren (nicht aufgeführt);
einreichen bis zum 31. Mai 2011; Dotierung: Jurypreis: 4.000 Euro,
Publikumspreis: 1.000 Euro.

(3) für KrimiautorInnen:
http://www.uschtrin.de/pr_glauser.html
= Friedrich-Glauser-Preis - Krimipreis der Autoren (Roman + Debüt)
deutschsprachige Kriminalliteratur (veröffentlicht): Roman und Debüt;
einreichen bis zum 30. November 2010 (und zwar durch die Verlage);
Dotierung: Kategorie Roman: 5.000 Euro; Kategorie Debüt: 1.500 Euro

(4) für KrimiautorInnen:
http://www.uschtrin.de/pr_glauserkurz.html
= "Glauser"-Krimipreis für die beste Kriminalstory
deutschsprachige Krimikurzgeschichten (veröffentlicht); einreichen bis zum
30. November 2010; Dotierung: 1.000 Euro

Tipp für KrimiautorInnen:
Auf den Wettbewerbsseiten von 3 und 4 (siehe oben) gibt es zum Download
eine Liste der bisher eingereichten Bücher bzw. Kurzgeschichten, auf der
auch die einreichenden Verlage genannt werden. Wer wissen möchte, welche
Verlage derzeit Krimis verlegen, sollte also diese Listen studieren.
Oder das neue "Handbuch für Autorinnen und Autoren" erwerben, siehe unten.
Dort werden u. a. auch die Krimiverlage aufgeführt.
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Crimson » 11. Nov 2010, 02:45

(1) renommiert, für alle:
http://www.uschtrin.de/pr_mdrlitpreis.html
= MDR-Literaturpreis 2011
Prosa-Text (Kurzgeschichte, Short story), unveröffentlicht; einreichen bis
zum 31. Januar 2011; Dotierung: 1. Preis: 5.000 Euro, 2. Preis: 2.000 Euro,
3. Preis: 1.500 Euro


Für alle würde ich beim MDR-Literaturpreis nicht unterschreiben... ich glaube, da braucht man schon eine gewisse Reputation, allein um sich gegen die namhaften Konkurrenten durchsetzen zu können. Da stehen nicht umsonst Ricarda Junge und Clemens Meyer auf der Preisträgerliste, das sind sicherlich keine Leichtgewichte. Ich kannte mal eine Schreibtrainerin, die sich dort beworben hatte, mit einem Text, den sie auf einem Workshop vorgelesen hatte. Hinter ihrem Rücken wurde die Arme ganz schön belächelt, für ihre "Vermessenheit", sich bei diesem Wettbewerb zu versuchen. Davon kann man halten, was man will, aber es zeigt, dass das doch nicht so offen ist, wie es die Auflistung auf Uschtrin vielleicht nahe legt.
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Re: Uschtrin bietet an

Beitragvon Lies » 11. Nov 2010, 08:33

Wer oder was wurde belächelt?

Die Teilnehmerin oder ihr Text?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es als unerlaubter Vorstoß in die heiligen Hallen der gehobenen Literatur bezeichnet wird, wenn ein Text wirklich gut ist.

Selbstüberschätzung sollte man sich allerdings nicht erlauben.
In diesem Fall zeigt schon die Höhe der Dotierung, dass es um ETWAS geht, aber was solls, ich bin nicht an Stress interessiert, an Ausschreibungen also ebenso wenig wie an Verlagen.

Aber alleine hier bei Scriptanova fielen mir mindestens drei bis vier Kandidaten ein, die qualifiziert genug wären es zu versuchen und wer weiß, vielleicht bringt es auch einen gewissen Bekanntheitsgrad, wenn der eigene Name öfter bei solchen Wettbewerben auftaucht und die guten Texte auch. Dazu muss man dann nicht unbedingt gewinnen.


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