Titelüberschrift

Hier darf alles rein ...

Re: Titelüberschrift

Beitragvon Lies » 29. Feb 2012, 17:17

@Philipp

Ach so war das. Ja Chichilli hatte es plötzlich sehr eilig, Sabine Pires erwähnte dann, man müsse alle meine Stories in WORD umpolen, was leider dauere.
Aha, warum sagt sie das nicht gleich, ich habe zwei Tage gebraucht, alles umzustellen, es lag ja auf der Hand, dass ich die meiste Zeit habe.
Und schon flutschte die Chose.
Aber nachgefragt, was wann geschieht, das habe ich in der ganzen Zeit nicht, ich hatte genug mit mir selbst zu tun und Chicilli vergessen. (Altersbeschwerden)

@ Joringel
Huch, erstirb aber nicht gleich in Ehrfurcht, ich werde Dich ab und an Baby nennen, dann wirst Du so wütend, dass Dir für mich Bezeichnungeh in die Tasten fließen,die wenig mit Respekt zu tun haben :P :P :P
Eines aber stimmt, sogar wenn man nicht zu den Autoren gehört, die ihre Manuskripte an Verlage schicken, es bleibt nicht aus, dass man bei Wettbewerben durchaus gut abschneiden kann und mit der Zeit kennt man sich dann in der Szene und tauscht seine Erfahrungen aus.
Du startest also erst, das ist gut und Du hast Zeit und Gelegenheit, groß raus zu kommen.
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Garlin » 1. Mär 2012, 09:55

Guten Morgen Lies,
gerade habe ich Dein Titelbild gesehen und revidiere meine Meinung:
So gefällt es mir sehr gut! In Großbuchstaben untereinander - da kann man den fehlenden Bindestrich gut verschmerzen. Und das Bild passt perfekt!
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Lies » 1. Mär 2012, 10:03

Ja mir auch Garlin, das Cover habe ich ganz dem Verlag überlassen und war leicht besorgt was die da machen würden.

Aber dann, das Lebenskarussell toll gemacht, passt in Farbe und Aufmachung perfekt.

Und dann das "kein" vor den Titel in Klammern, gute Idee auf dem Weg zu einer Einigung.
Aber ich bin auch ein pflegeleichter Autor. :D :D
Vor allem aber schnell, durch mich gibt es keine Zeitprobleme.

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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Joringel » 1. Mär 2012, 13:14

Lies hat geschrieben:@ Joringel
Huch, erstirb aber nicht gleich in Ehrfurcht, ich werde Dich ab und an Baby nennen, dann wirst Du so wütend, dass Dir für mich Bezeichnungeh in die Tasten fließen,die wenig mit Respekt zu tun haben :P :P :P
Eines aber stimmt, sogar wenn man nicht zu den Autoren gehört, die ihre Manuskripte an Verlage schicken, es bleibt nicht aus, dass man bei Wettbewerben durchaus gut abschneiden kann und mit der Zeit kennt man sich dann in der Szene und tauscht seine Erfahrungen aus.
Du startest also erst, das ist gut und Du hast Zeit und Gelegenheit, groß raus zu kommen.
toi toi toi


Hallo Lies.
Darfst du gern machen. Mich "Baby" zu nennen würde mir jedesmal ein intensives Schmunzeln hervorlocken.
Respektlose Bezeichnungen blieben deswegen aus.
Ich starte leider nicht erst, sondern laboriere schon jahrelang mit meiner Schreiberei herum und bin inzwischen der Meinung, dass es sich gar nicht lohnt, groß herauszukommen. Ich könnte es mir zeitlich höchstwahrscheinlich nicht leisten, das zu tun, was für einen Erfolg als Schriftsteller notwendig wäre. Also bleibe ich ein "Freizeitschreiberlein".
Trotzdem Danke für deine guten Wünsche

LG Joringel
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Lies » 1. Mär 2012, 18:03

Es stimmt, dass es Zeit und Einsatz kostet, seine Werke mit Hilfe von Wettbewerbs-Anthologien unter die Leute zu bringen.
Man hat Lesungen zu organisieren und dabei fiel ich schon raus, denn ich bin stinkfaul, wenn es um mehr geht, als Geschichten schreiben.

Durch die Gegend reisen kam also nie in Frage.
Aber das ist ja anders, wenn ein Verlag das Manuskript annimmt, obwohl auch da Lesungen nicht ausgeschlossen sind. Da hat man dann wohl zu entscheiden, was finanziell einträglicher aussieht, Lesereisen oder der bisherige Beruf.

Daran brauchte ich dann nie einen Gedanken zu verschwenden, ich war 40 Jahre berufstätig und hatte mit *schreiben* gar nichts am Hut. damit begann ich erst etwa ein Jahr nach der Verrentung und wollte nur Spass haben, mehr war nicht angedacht.

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Re: Titelüberschrift

Beitragvon börnie » 1. Mär 2012, 22:05

Manche haben sicher Glück und finden auf Anhieb einen Velag, der alles rund um ihr Buch erledigt. Sie als Autoren brauchen wirklich nur zu schreiben und ab und zu auf einer für sie organisierten Lesung antanzen.

Märchenhafte Geschichten wie die von JK Rowling passieren ja tatsächlich ab und zu.

Meistens läufts aber so, (weiß ich von den Autoren, die ich in real Life immer wieder kennenlerne), dass von Eigenverlag, Druckkostenzuschüssen, Eigenlektorat und Eigenkorrektorat alles vorkommt. Und dann muss man sein Buch auch noch selbst bewerben und verkaufen. Und seine Lesungen selbst organisieren.

Und jeder geht davon aus, dass ein Autor das alles wie selbstverständlich kann (obwohl das definierte Berufe sind, die man im Grunde erlernen müsste, um davon Ahnung und vor allem die nötigen Insiderkontakte zu haben: Buchhändler, Veranstaltungsorganisator, Verleger, Lektor usw.)

Ich find das lachhaft: Niemand würde von einem Autor verlangen, er solle ein paar Schuhe maßgefertigt herstellen: Außer er hat außerdem Schuster gelernt. Aber sein Buch im Alleingang auf einem ihm berufsfremden, riesigen Markt mit einem Haufen schleierhaften Gesetzen, Geheimnissen und Fallgruben zu einem wirtschaftlichen Erfolg führen, das soll er wie durch ein Wunder schaffen.

Sich all das oben erwähnte Know How aneignen, plus die richtigen Kontakte, alles eben Dinge, die mit dem Schreiben nix mehr zu tun haben, und das neben dem Brotberuf, das ist wirklich Stress.
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Philipp » 1. Mär 2012, 22:30

Aber wer verlangt das denn, Börnie?

Wenn der Autor entscheidet, sich selbst zu verlegen, dann ist das doch nichts, was ihm irgendein Dritter auferlegt hätte. Und er tut es, obwohl das Signal seitens Dritter keinesfalls auf Grün steht. Er tut sich all das selber an, aus eigenem Antrieb, auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Lies » 1. Mär 2012, 22:35

In dem Zusammenhang würde es mich aber mal interessieren, in welchem Verhältnis dann letztlich Autorenleistung und Erfolg stehen.

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Re: Titelüberschrift

Beitragvon börnie » 1. Mär 2012, 22:57

Philipp hat geschrieben:Aber wer verlangt das denn, Börnie?

Wenn der Autor entscheidet, sich selbst zu verlegen, dann ist das doch nichts, was ihm irgendein Dritter auferlegt hätte. Und er tut es, obwohl das Signal seitens Dritter keinesfalls auf Grün steht. Er tut sich all das selber an, aus eigenem Antrieb, auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.


Natürlich kein Dritter, er selbst erlegt sich das auf, weil er keinen gescheiten Verlag findet: Dann springt er im Dreieck, reißt sich ein Bein aus, fischt im Trüben nach dem Motto Versuch und Irrtum und investiert so einen Haufen Zeit und Nerven. Weil er im Grunde außer vom Schreiben keine Ahnung vom Rest der Branche hat und daher der wirtschaftliche Erfolg seiner Bücher trotz größter Mühen gering bleibt. Klar, selber schuld, ABER:

Ich kenn einfach viele solcher Geschichten von Autorenkollegen. Ja, die wollen halt auch unbedingt publizieren und nicht nur fürs Schubladl schreiben. Die lehnen es auch ab, "wenigstens" gratis im Internet zu publizieren und gehen dann eben lieber diesen steinigen Weg. Richtig, selber schuld: Trotzdem finds ichs traurig. Mich schreckt sowas ab. (Nebenbei gesagt, da sind auch sehr gute Schreiber dabei, originelle Künstler, die trotzdem nicht bei Verlagen landen, weil sie eben keinen Zeitgeist bedienen, und wenn ich mir dann so anschau, was für Mist heutzutage sehr wohl verlegt wird ... :-/)
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Re: Titelüberschrift

Beitragvon Philipp » 3. Mär 2012, 09:44

Ja, Börnie, solche Geschichten kenne ich auch. Aber ich kenne eben auch die von solchen Autoren, die auch unbedingt veröffentlichen wollten, die vergeblich versuchten, einen Verlag oder eine Agentur für ihr Manuskript zu begeistern, die im Dreieck sprangen – und dann weitergemacht haben. Sie haben geschrieben, geschrieben, geschrieben, haben sich Kritik (etwa von [bereits veröffentlichten] Kollegen eingeholt, Kurse besucht, geschrieben, geschrieben, geschrieben und es wieder versucht. Manche über viele Jahre, bis sie es geschafft hatten.

Einige von ihnen schreiben inzwischen Bestseller. Andere sind in kleinerem Umfang erfolgreich. Und ja, andere haben ihren Platz (teilweise sehr bewusst) in kleineren Verlagen gefunden. Aber sie alle schreiben und können sich darauf konzentrieren, denn sie werden veröffentlicht und können den Rest ihren Verlagen (und Agenturen) überlassen.

Ich bin der Meinung, dass nichts Verwerfliches an der Selbstpublikation ist, solange man sich bewusst dafür entscheidet und sich selbst das gut begründen kann. Tut man es nur, weil einem der andere Weg zu steinig ist, wird man vermutlich dauerhaft nicht glücklich damit.
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