"Stadt der Blinden"

"Stadt der Blinden"

Beitragvon Fabiana » 21. Feb 2011, 22:22

Mein Vorschlag:

"Stadt der Blinden", Roman von José Saramago

Dieses Buch habe ich in die Hand genommen und aus der Hand gelegt. Mehrmals, ehe ich mich durchringen konnte zu lesen.

Aber dann hatte es mich im Griff. Das 1. Buch, welches die wörtliche Rede ohne Anführungszeichen in die Sätze einfließen lässt, das 1. Buch in welchem kein Prot einen Namen hat, keine Stadt genannt wird, kein Land.

Saramago bringt die Prots dem Leser alleine durch die Nennung von Äußerlichkeiten und/oder Charaktereigenschaften nahe. Da alle (außer einer Frau) blind sind, bringt der Autor es durch diese "Strategie" fertig, dass der Leser diese Massenblindheit fast miterlebt. Er tastet sich förmlich durch das Buch.
Ein einzigartiges Lese-Erlebnis, welches mich begeistert hat.
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Re: "Stadt der Blinden"

Beitragvon börnie » 21. Feb 2011, 23:56

Ich hab den Film gesehen und dachte damals, wenn der Film schon so gut ist, wie gut muss das Buch erst sein, denn es ist ja meistens so dass eine Buchverfilmung nur mehr ein schwacher Abglanz ist.

Die besondere literarische Verarbeitung, die du bescheibst, klingt auf alle Fälle sehr interessant.

Dein Buchbeschaffungsproblem ist öd. Würde eine Buchhandlung in deiner Nähe-wenns sowas gibt-das Buch schneller geliefert bekommen, wenn dus dort bestellst ? *naivfrag*
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Re: "Stadt der Blinden"

Beitragvon börnie » 10. Apr 2011, 09:49

Stadt der Blinden ist mir letztens in der Stadtbücherei untergekommen, jetzt les ich das, ich fand ja den Film schon ziemlich beeindruckend.Oder besser beein-drückend...*

Außerdem begonnen und gleich wieder aufgehört: "Lisa" von Thomas Glavinic, ein recht bekannter zeitgenössischer österreichischer Autor, von dem ich treu einiges gelesen hab. Aber jetzt reichts mir, schon wieder ein Hauptprotag der in einer Tour säuft wie ein Loch und Berge von Kokain durch die Nase zieht. Ist das ein Hilfeschrei des Autors, kann er sich etwas anderes gar nicht mehr ausmalen, soll das jetzt ein Stereotyp werden oder glaubt er, ein Buch kann nicht spannend ohne eine schwere Drogensucht der Hauptfigur sein? Ist das einfach die Realität in Graz unter Autoren, und er verpackt sie praktischerweise in jedem seiner Bücher?

Glavinic,trotzdem, es ist ermüdend,Wiederholungen gefallen einfach nicht. Und wenn sichs doch nicht vermeiden lässt: Bitte,erzähls den AA.
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Re: "Stadt der Blinden"

Beitragvon börnie » 13. Apr 2011, 15:18

Untenstehend zwei gute Buchkritiken ausm Netz, denen ich mich nur anschließen kann, ich muss ja eh nicht immer das Rad neu erfinden ... *

Auf alle Fälle sehr intensiv,bedrückend auch, die großen Fragen ansprechend, was unser Menschsein betrifft, und wie schnell das alles verloren ginge, wenn unser Gesichtssinn plötzlich verschwände. Sehr, sehr lesenswert.

Von Darko Spoljar:

Was vielleicht einen großen Schriftsteller auszeichnet ist, dass er uns - trotz seiner großen Bildung - nicht mit Fremdwörtern zuhauf malträtiert und mit intellektuellen Ansichten totschlägt. Geniale Schriftsteller haben soetwas gar nicht nötig und Jose Saramago wirft weder mit Fremdwörtern um sich, noch prahlt er mit seinem Intellekt, zumindest nicht in dieser Geschichte, bei der er so gut wie nie Fremdwörter benutzt und dem Roman freien Lauf lässt, indem er einfach drauflos erzählt, und dies dabei so großartig vollzieht. Vielleicht mit ein Grund, warum ihm der Literatur-Nobelpreis verliehen wurde.

In seinem neuen Roman erzählt Saramago die Geschichte einer Blindenepidemie. Zunächst ist es lediglich ein Autofahrer, der plötzlich und ohne ersichtlichen Grund erblindet. Ihm wird von einem anderen Mann geholfen, der den ersten Blinden nach Hause bringt (ihm aber dann das Auto stiehlt, später jedoch selbst erblindet), damit dieser auf seine Frau warten kann, die ihn schließlich zum Augenarzt bringen soll. Der Augenarzt kann jedoch die Wurzel allen Übels nicht finden und erblindet später auch, zusammen mit seinen Patienten, die zuvor mit dem ersten Blinden im Wartezimmer saßen. So breitet sich die Epidemie immer schneller und weiter aus, bis alle Erblindeten in Quarantäne - eine verlassene Irrenanstalt - gebracht werden, einschließlich der Frau des Arztes, die jedoch nur so tut, als ob sie blind sei; in Wirklichkeit bleibt sie die einzig Sehende unter den Blinden, doch niemand weiß, für wie lange.
In der verlassenen Irrenanstalt aber herrschen unmenschliche Bedingungen. Das Militär ist befugt - bei Überschreiten einer bestimmten Linie - wahllos auf die Blinden zu schießen (was auch so einiges Mal geschieht), die Hygienebedingungen erstrecken sich immer mehr ins Unmenschliche (da die Blinden nun mal blind sind, und die Frau des Arztes nicht alles alleine erledigen kann), die Nahrungsmittel kommen nur spärlich - wenn überhaupt - herein, dazu noch findet, nach Eintreffen neuer Erblindeter, ein Kampf unter den Blinden selber statt, denn einer unter ihnen hat eine Waffe und eine kleine Armee um sich gesammelt und erpresst nun die anderen, dass sie alle Wertsachen abliefern sollen, wenn sie etwas zu Essen haben wollten (Nebenbei bemerkt: Selbst das Essen ist bereits alt und ungenießbar geworden, doch in Zeiten des Hungers spielt das wohl eine eher geringe Rolle). Als die Wertsachen ausgehen, verlangen die "niederträchtigen Blinden" (so Saramago), sexuell befriedigt zu werden, und zwar von den Frauen.
Und während in der Anstalt ein Kampf ums Überleben stattfindet, breitet sich die Krankheit draußen immer weiter aus, bis ganze Stromnetzversorgungen kippen, kein Radio-/Fernsehsender mehr läuft, kein Geschäft mehr frei ist von blinden Plünderern - auf der Suche nach Nahrung -, und die Militärs, die einst die Blinden in der Irrenanstalt überwachten, wurden auch von der Epidemie erfasst und kämpfen nur noch um ihr eigene, nackte Haut.

Jose Saramago spiegelt in seiner gleichnishaften Geschichte die Urängste - ähnlich wie einst Camus in "Die Pest" - der Menschen wider. Er zeigt uns, was (am Ende) wirklich wichtig ist. Weder die Stadt, noch die Figuren besitzen einen Namen, was auch letztlich entbehrlich ist und was auch die "junge Frau mit der dunklen Brille" bemerkt:
"In uns gibt es etwas, was keinen Namen hat, das ist das, was wir sind."
Jose Saramago stellt die Frage nach dem Kern des Menschenseins, was wirklich übrigbleibt, wenn die Hülle abgezogen ist. Auch die winzige Liebesgeschichte zwischen dem alten Mann und der "jungen Frau mit der dunklen Brille" hinterfragt dies, wonach sich beide ihre Liebe zueinander zwar eingestehen, der alte Mann aber die Frage aufwirft, ob dies denn auch so bliebe, falls sie wieder sehen könnte, schließlich sei er ja nur ein alter Mann, und es ist die Frage, ob die Gefühle siegen oder die Oberflächlichkeit.
Saramago lässt seine Figuren dabei äußerst skeptisch bleiben. So glaubt z.B. der Augenarzt weniger an die Menschen (und ihre Menschlichkeit) und sagt bitter:
"Ich habe ein Leben damit zugebracht, den Menschen in die Augen zu sehen, das ist der einzige Ort des Körpers, wo vielleicht noch eine Seele existiert."
Und auch die Frau des Arztes - in dem Dialog mit einem Schriftsteller, der ebenfalls erblindet ist -, lässt ihrem Schmerz freien Lauf, denn als der Schriftsteller sie fragt, ob wir, die Menschen, zu viele Wörter haben, antwortet sie ihm:
"Ich wollte damit sagen, dass wir zuwenig Gefühle haben. Oder wir haben sie, aber wir benutzen die Wörter nicht, die sie ausdrücken, und deshalb verlieren wir sie."
Womit klar ausgedrückt wird, was sie will: Mehr Gefühle in dieser wohl kalten und egoistischen Welt, Gefühle, vor denen wir uns schon längst verschlossen haben, weil unser Egoismus und unser Selbstschutz-Mechanismus bereits zu stark geworden ist. Doch Saramago lässt den Leser ordentlich den Zwiespalt zwischen Egoismus und Menschlichkeit spüren, besonders in der Szene, wo die Frau des Arztes all den Anderen helfen will, indem sie endlich zugibt, dass sie sehen könne, denn dann antwortet dieser:
"Du wirst für alle und jedes dasein müssen, sie werden dich bitten, sie zu ernähren, sie zu waschen, sie zu betten und ihnen beim Aufstehen zu helfen, sie hierhin und dorthin zu führen, sie zu säubern und ihnen die Tränen zu trocknen, sie werden nach dir rufen, wenn du schläfst und werden dich beschimpfen, wenn du nicht gleich kommst."
Doch nicht nur mit dem Egoismus geht Saramago schonungslos um, auch die natürlichsten Bedingungen, wie z.B. die Hygiene, schreibt der Autor bis zur Schmerzgrenze herunter und scheut auch harte Wörter nicht:
"...und dann gingen sie hinaus, hielten sich den Bauch fest oder die Beine zusammengepresst, auf der Suche nach drei Handbreit sauberen Bodens, wenn es das überhaupt noch gab, auf einem ununterbrochenen Teppich aus Exkrementen, auf die tausendfach getreten worden war."
Oder:
"...aber was dort wirklich vonnöten war, war ein kräftiger Wasserschlauch, der die ganze Scheiße vor sich herspülte, und dann eine Klempnerbrigade, die die Toiletten reparierte und funktionsfähig machte, und dann Wasser, viel Wasser, um all das in den Abfluß zu schwemmen, was in den Abfluß gehörte."
Es gibt noch mehrere Beschreibungen dieser Art, und auch die des Essens, doch das sollte man lieber selber lesen. Diese kleinen Ausschnitte zeigen überdeutlich das Elend der Blinden.

Oft hat Jose Saramago nicht das geringste Mitleid mit seinen Charakteren und auch nicht mit dem Leser. Da gibt es eine Szene, die in der Inhaltsangabe kurz erwähnt wurde, und zwar die Vergewaltigungs-Szene. Die Frauen müssen sich Opfern, wenn ihre Männer (und auch sie selber) etwas zu Essen haben wollen und nach einigem hin und her (aber auch nach einigen hitzigen Vorwürfen der Frauen gegenüber der "geilen" Männerwelt), entschließen sie sich, doch zu gehen. Man weiß, was nun folgt und hofft, der Autor möge diese Szenen nicht beschreiben, doch Saramago tut es, und er tut es mit der gleichen schonungslosen Offenheit, wie er es auch das ganze Buch über vollzieht.
Jedoch zwischen all diesen rauhen Szenen, gibt es solche, von kurzer, aufmunternder Menschlichkeit. So nimmt der blinde, alte und einsame Mann ein kaltes Bad (indem es nur sehr wenig Wasser gibt und dann auch noch kaltes), kann sich selbst aber nur sehr schwer säubern. Auf einmal spürt er Hände auf seinem Körper, weibliche Hände, die ihm kurz helfen, sich zu waschen, und genauso still, wie diese Person gekommen ist, verschwindet sie auch. Auch hier gibt es keine Worte, keinen verlogenen Kitsch, der Autor bietet Gefühl pur und er überläßt dem Leser den Freiraum, dieses zu genießen und selber für sich zu deuten.

Die eigentliche Heldin des Buches - die sehende Frau des Arztes - verdient erhebliche Beachtung. Hier spult uns Saramago auch keine übermenschliche, alles schaffende Frau vor, ganz im Gegenteil: Die oft sehr stark und mutig auftretende Frau erlebt mehrere Rückschläge, verzweifelt oft und weint ein ums andere Mal still für sich in einer Ecke (um den anderen nicht den Mut zu nehmen) und ihr nie vorhandener Egoismus geht sogar soweit, dass sie ihrem Mann verzeiht, mit einer anderen (während der Quarantäne) geschlafen zu haben, ohne große Worte, denn sie begreift am ehesten, was wirklich wichtig im Leben ist. Was dies ist, soll hier nicht näher erläutert werden, schließlich muss dies jeder für sich entscheiden und seine Lehren aus diesem Buch ziehen.

Jose Saramago hat ein ums andere Mal bewiesen, dass er den Literatur-Nobelpreis allemal Wert ist. Dieses Werk bohrt sich – auch Tage, vielleicht noch Wochen nach der Lektüre - unweigerlich in des Lesers Kopf und lässt uns unser Leben noch einmal intensiv überdenken, in der Hoffnung, nicht blind zu sein und - blind zu bleiben.

***

Fazit::
Gnadenlos spannend und anspruchsvoll zugleich: Saramagos Roman über die Blindheit in uns selbst; ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!
Von Sascha Todtner am 15.05.2009

Der portugiesische Nobelpreisträger José Saramago hat mit seinem Roman „Die Stadt der Blinden“ nicht nur das Publikum, sondern auch die Kritik überzeugt. Der Vergleich zu dem existenzialistischen Philosophen Albert Camus und seinem Jahrhundertroman „Die Pest“ ist mehr als gerechtfertigt. Saramago gehört eindeutig in die Kategorie der großen europäischen Moralisten.

Ein Mann sitzt in seinem Auto an einer roten Ampel und erblindet plötzlich. Der Dieb, welcher ihn nach Hause bringt, der Arzt, der die Gefahr der Epidemie erkennt erkranken auch bald und werden von der Regierung in einem verlassenes Irrenhaus in Quarantäne gesetzt. Die Frau des Arztes, welche nicht erkrankt ist, lässt sich (aus Liebe?) mit ihrem Mann einweisen und sieht die katastrophalen Zustände, sie bekommt mit, wie Menschen ihre Menschlichkeit vergessen und zu Bestien werden, die nur ihre Bedürfnisse stillen wollen.
Doch nicht nur in dem Internierungslager herrschen unmenschliche Umstände, die Epidemie ist nicht einzudämmen und greift auf die ganze Stadt über.

Saramagos pessimistisches Menschenbild, die doch nur die Gesellschaft analytisiert und somit eine zeitloses Kritik an der Gesellschaft liefert und den Sozial-Darwinismus zutiefst kritisiert, indem es ihn auf grausamste Weise darstellt, lassen diesen Roman zu einem Meisterwerk werden, welches in geraumer Zeit den gleichen Stellenwert wie Camus „Pest“ einnehmen wird.

Der Stil der „Stadt der Blinden“ ist unpersönlich, die Protagonisten werden „die Frau des Arztes“, der „Arzt“, der „Dieb“, der „erste Blinde“, die „Frau des ersten Blinden“ genannt. Die direkte Rede wird nicht gekennzeichnet. Der Stil ist klar und doch brillant, es gibt kein unnützes Wort, kein unnötige Metapher, aber doch detailreich und kraftvoll.
José Saramago zeigt sich hier als Meister seines Faches.

Typisch für Saramago sind seine atheistischen und kommunistischen Ansichten, welche vor allem in seinen Roman „Das Evangelium nach Jesus Christus“ (ebenfalls in Rowohlt Verlag erschienen) zu finden sind, welcher von der katholischen Kirche als blasphemisch eingestuft wurde und weswegen die portugiesische Regierung die Nominierung zum Europäischen Kulturpreis zurückzog. Diese Tendenz zeigt sich auch im hier vorliegenden Roman, wenn die Frau des Arztes nach dem Übergreifen der Epidemie eine Kirche betritt und in dieser die Heiligenstatuen mit verbunden Augen vorfindet. Der Autor beweißt sich hier als Kenner des griechischen Vorsokratikers Xenophanes (Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus).

Das ganze Werk des Portugiesen ist durchdrungen von philosophischen, soziologischen und psychologischen Schilderungen von Menschen, welche sich durch ihr Augenlicht beraubt, in eine vorzeitliche anarchistische Stufe ohne Gesetz und Konvention zurückfallen lassen, welche den Leser noch lange nach dem Vollenden des Romans beschäftigen werden.

Trotz der pessimistischen – andere mögen sagen: realistischen – Sicht des Menschen und der Gesellschaft findet der Leser am Ende des Romans einen Streifen Hoffnung am Horizont, trotz der analytischen Beschreibung der Grausamkeit des Menschen will das Ende dem Leser den Glauben an das Gute im Menschen zurückgeben, aber zugleich appelliert Saramago an die Humanität und ihre Durchführung.
Ein grandioser Roman eines der größten Portugiesen seit Fernando Pessoa, in dessen Tradition Saramago eindeutig steht, sich aber aus ihr herausentwickelt und zu einem völlig einen Stil und Inhalt findet.
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Re: "Stadt der Blinden"

Beitragvon Lies » 15. Apr 2011, 23:26

Ich muss zugeben, bisher immer sehr vorsichtig mit Buchempfehlungen gewesen zu sein, zumeist waren sie jenseits dessen, was mich unterhält, aber ich habe von dieser ansonsten löblichen Ausnahme schon zwei Bücher gemacht, die Du empfohlen hast: die Schopenhauerkur und *und Nietzche weint*

Besonders bei Letzerem würde mich der Titel schon abgeschreckt haben, aber das Buch ist reines Lesevergnügen.

So war ich bisher sicher, niemals das Buch eines Literaturpeisinhabers zu lesen, denn das ist dann meist etwas, das mich zu Tode langweilen würde, einmal war da keinmal.

Aber mal sehen, ob Sinnsuche es auch in dem diesem Fall ist.

Lies
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